Endlich hat es ein schwuler Mann geschafft: Olivier Marillier wurde am Samstag, 1. Dezember, zum schönsten Mann der Suisse Romande gewählt! Nicht alle freuen sich gleichermassen. Als Buddhist kann der 31jährige Neuenburger die Kritik jedoch gelassen nehmen.
Gegenüber der Sonntagszeit le Matin Dimanche bekärftigte der neue Mister Suisse Romande, dass er einen Teil seiner Regierungszeit dazu benutzen will, die Bevölkerung für die Probleme junger Lesben und Schwulen zu sensibilisieren. In der Dienstagsausgabe von Le Matin führt Oliver Marillier aus, dass die Spitzenmodells längst vorgemacht hätten, dass es mit Blondsein und Mundhalten vorbei sei. Und so will auch der schönste Westschweizer kein Blatt vor den Mund nehmen.
Quelle: Pink Cross
4 Kommentare
Summervogel
11|Dez|2007 1Ich freue mich auf die Miss oder Misses Suisse Romande, vor allem wenn sie’s wagt sich zu outen, im Fall…
Mr.Schweiz
29|Dez|2007 2“Endlich hat es ein schwuler Mann geschafft:”
….ja aber in der falschen Disziplin….!
Mr. Schweiz ist für Heteros gedacht ! Mr. Gay ist das sicher nicht !
Beide Selektionen haben auch den wirtschaftlichen background, oder sehe ich das falsch?
Wie würde das ankommen, wenn sich meine 99%ige Heterofreundin den Titel bei Miss Gay holen würde?
Fragt sich jetzt, wieviel der Typ bezahlen darf für den Schaden den er angerichtet hat…. c’est dégoutant
histoire à suivre…… bisous de Neuchâtel
Nachtigall
29|Dez|2007 3Ob Mr. Schweiz für Heteros “gedacht” ist bin ich mir nicht so sicher - diese Klausel wurde meines Wissens abgeschafft, da bei der Schönheit (wie bei vielem anderen!) die sexuelle Orientierung wohl zweitrangig ist, oder? Ich glaube nicht dass ein Image-Schaden entstanden ist, es wurde nur ein Bisschen Öffentlichkeitsarbeit geleistet
Sollte deine Heterafreundin Miss Gay werden wollen soll sie doch, es gibt da bestimmt keinen “Lesbentest” - sie muss sich dann halt einfach mit dem Titel identifizieren können den sie gewonnen hat…
Bisous de Zurich!
Mr.Schweiz
04|Jan|2008 4Chère Nachtigall
Nun ja. Wenn eine Klausel abgeschaffen worden ist, so ist sie es sicher wie bei anderem wegen der vielgepriesenen politischen Korrektness. Zumal es ja die Mr.Gaywahl gibt, bei der ja wie der Name schon sagt nicht der Heteromister gesucht wird, sondern explizit eine andere sexuelle Orientierung. Bei nicht respektieren dieser Gegebenheit erscheint gutgemeinte “Öffenlichkeitsarbeit” aber in einem zweifelhaften, sprich kontraproduktiven Licht!
Ich bezweifle auch, dass meine Heterofreundin bei Lesben gut ankommen würde, da die Chance, dass sie von diesen sexuell Orientierten konvertiert werden könnte auch nur bei plus/minus 1% liegt. Da darf doch von vornherein keine Frau davon träumen mit ihr eine Beziehung und schon gar keine sexuelle eingehen zu können. Den Jagdtrieb könnte sowas natürlich ohne weiteres auslösen mit anschliessender Frustration und Geheul wie bei jedem Menschen, der gern etwas hätte, was zu bekommen nicht möglich ist
Vergiss nicht, dass solche erkorenen Superindividuen auch das eigene Ego projizieren, aber vor allem, die Sponsoren einen damit verbundenen Markt erschliessen wollen.
Es gibt jetzt aber noch die Möglichkeit den Titel von Miss- und Mister-Bi ins Leben zu rufen. Am besten als Paar…. Als Marktlücke nota bene. Somit wäre allen geholfen
Bisous de Neuchâtel à Zurich… et au monde entier…
Mr. Schweiz
Kommentar schreiben
Blog durchsuchen
Kategorien
Archiv
Links
Kalendar