Kandidatinnen für National- und Ständerat stellen sich den Fragen von Wybernet

03.09.2007 - 16:05 Uhr

Nach Kantonen geordnet

(fehlende Kantone = fehlende Antworten)

AG - AR - BS/BL - BE - FR - GE - JU - LU - SH - SZ - SG - TG - VD - VS- ZG - ZH

Aargau


Regina Ammann

FDP, Aargau

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
Als liberale Politikerin habe ich das Partnerschaftsgesetz immer befürwortet und Ruth Metzler während meiner Zeit als Nationalrätin bei der Realisierung aktiv unterstützt.

Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern? 
Für die Förderung im beruflichen Umfeld zählen für mich fachliche und soziale Kompetenz. Die sexuelle Neigung ist für mich Privatsache und darf bei beruflichen Beurteilungen keine Rolle spielen (Randbemerkung: ausser bei Neigungen, die die körperliche Integrität Dritter gegen deren Willen verletzen wie Pädophilie etc.; diese Neigungen kommen aber bei allen Ausrichtungen vor).

Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Liberalismus ist eine Wertehaltung. Man kann nicht in wirtschaftlichen Fragen liberal sein und in gesellschaftlichen Fragen nicht oder umgekehrt. Getreu diesem Leitwort ist es für mich selbstverständlich, auch homosexuelle Frauen und Männer so zu nehmen, wie sie sind - und bei allfälligen "dummen Sprüchen" von Dritten auch aktiv einzuschreiten.


Christine Egerszegi-Obrist

FDP, Aargau

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
Als liberale Frau habe ich mich engagiert dafür eingesetzt. Es reicht aber nicht: Wir müssen alle Gesetze anpassen. Als Präsidentin der BVG-Kommission des Nationalrates habe ich Wert darauf gelegt, dass bei der Begünstigtenklausel  eine mindestens 5-jährige Partnerschaft vorausgesetzt wird und kein Konkubinat.

Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern?
Ich werde alle Frauen nach ihrem Einsatz und ihren beruflichen und menschlichen Fähigkeiten fördern, aber sicher nicht nach ihren geschlechtlichen Neigungen.

Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Wenn sie das selber tun, dann finde ich dies gut.


Appenzell-Ausserrhoden


Marianne Kleiner- Schläpfer

FDP, Appenzell-Ausserrhoden

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
Als liberale Frau habe ich das Partnerschaftsgesetz aktiv unterstützt.

Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern?
Selbstverständlich!

Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Selbstverständlich!

Basel


Anita Fetz

SP,  Basel

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
Ich habe das Partnerschaftsgesetz sowohl im Parlament als auch aktiv in der Volksabstimmung unterstützt und halte dessen Annahme durch die Bevölkerung für einen Meilenstein in Bezug auf die Akzeptanz von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften.

Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern?
Ich engagiere mich seit mehr als 30 Jahren für die Gleichberechtigung und gezielte Förderung von Frauen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Ich habe auch persönlich sehr viele Frauen gefördert, dort wo ich Einfluss habe: In meiner Firma, in der Partei, in diversen Verwaltungsräten und Vereinen. Meine Politisierung habe ich im Engagement der feministischen Frauenbewegung der 80er Jahre erlebt. Und ich habe selbst viel Förderung von Frauen erlebt, die mich ermutigt und unterstützt haben.

Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Klar!

Christine Keller

SP, Basel.

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
Das Partnerschaftsgesetz begrüsse ich persönlich und politisch
sehr. Ich bin immer für eine Gleichberechtigung der Lebensformen
eingetreten. So habe ich mich z.B. bei der kürzlich erfolgten
Revision des PK-Gesetzes in Basel-Stadt für eine
Lebenspartner/innenrente eingesetzt, die auch homosexuellen und
lesbischen Paaren zu gute kommen wird.

Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern? 
Dies ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Ich habe
allerdings im Beruf keine leitende Funktion inne, die mir direkten
Einfluss auf Förderungsmassnahmen verschafft. In der Politik mache
ich jedoch meinen Einfluss geltend, wo immer möglich.

Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Auch dies ist für mich klar, soweit es, siehe oben, in meinem
Einflussbereich liegt. Auch mit meinen Töchtern versuche ich, eine
offene, vorurteilsfreie und selbstverständliche Haltung zu lesbischer
Identität und Lebensweise zu vermitteln.


Basel-Landschaft


Kathrin Amacker

CVP, Basel-Landschaft

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
Ich habe das Partnerschaftsgesetz im regionalen Komitee Basel unterstützt und auch aktiv an einer vom Komitee organisierten Pressekonferenz als Referentin teilgenommen.

Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern?
Als Diversity Beauftragte in einem grossen Unternehmen gehört das Bieten eines diskriminierungsfreien Arbeitsumfeldes zu den prioritären Zielen. Dabei sind einerseits Richtlinien und Reglemente zu beachten, genauso wichtig ist aber auch die Reflexion des persönlichen Verhaltens im Berufsalltag.

Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Freiheit und Eigenverantwortung gehören zu den Grundwerten einer liberal-sozialen Politik, wie die CVP sie betreibt. Gerade bei einem Tabuthema wie sexuelle Orientierung gilt es, die persönlichen Wünsche zu respektieren und zu unterstützen. In unserem Unternehmen gibt es eine Interessengruppierung für Lesben und Schwule: Pink Molecules. Diese können innerhalb des Unternehmens die Interessen einzelner wahrnehmen, die nicht persönlich und öffentlich in Erscheinung treten wollen. Im täglichen Umgang mit dem Thema sexuelle Orientierung stelle ich fest, dass dies nach wie vor – trotz Partnerschaftsgesetz – ein Tabuthema ist. Es gibt also noch viel zu tun.


Maya Graf

Grüne, Basel-Landschaft

Vielen Dank für Ihr Mail mit den drei Fragen, die ich selbstverständlich alle mit Ja beantworten kann. Ich hoffe, es ist klar, dass wir Grüne uns immer und überall für die Gleichstellung und Chancengleichheit von gleichgeschlechtlich orientieren Menschen eingesetzt haben und auch einsetzen werden. Wir haben uns auch zuvorderst für das Partnerschaftsgesetz eingesetzt. Dies ist für uns eine Frage der Menschenrechte und der Menschenwürde!


Susanne Leutenegger Oberholzer

SP, Basel-Landschaft

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
Ich habe das Partnerschaftsgesetz sowohl in der Rechtskommission als im Parlament und in der Abstimmung sehr stark unterstützt und bin auch dafür aufgetreten. Ich werde das weiterhin tun.

Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern?
Die Gleichberechtigung und das Diskriminierungsverbot muss für alle gelten. Zur Durchsetzung braucht es auch aktive Massnahmen. Das ist gerade für die Frauen wichtig. Ich verweise dazu auch auf meine Aktivitäten im Parlament in Sachen Gleichstellung.

Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Selbstverständlich, das gehört zum Selbstbestimmungsrecht.

Bern


Margret Kiener Nellen

SP, Bern

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
Als Mitglied von FELS habe ich selbstverständlich das Partnerschaftsgesetz aktiv unterstützt. Als Gemeindepräsidentin von Bolligen revidieren wir seither auch allle Reglemente partnerschaftsgerecht.
 
Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern?
Sicher fördere ich in meinem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen.

Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Ja, ich gebe allen Frauen die Möglichkeit, Ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben. Das ist für mich selbstverständlich.
Vor allem muss jetzt jede Form von Diskriminierung in Beruf und Gesellschaft verschwinden. Insbesondere diskriminierende Aeusserungen über Lesben und Schwule. Dafür engagiere ich mich in jedem Umfeld.
 


Christa Markwalder Bär

FDP, Bern

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
Ich habe mich riesig gefreut, dass die Stimmberechtigten am 5. Juni 2005 zwei Mal für die Öffnung der Schweiz gestimmt haben: Für die Annahme des Partnerschaftsgesetzes, das gleichgeschlechtliche Paare weitgehend mit heterosexuellen Paaren gleichstellt und für die Annahme von Schengen/Dublin, was uns ins europäische Sicherheitssystem einbindet. Ein Öffnungsschritt gegen innen und aussen! Bereits auf kantonaler Ebene arbeitete ich in der grossrätlichen Spezialkommission mit, die die rechtlichen Ungleichheiten für gleichgeschlechtliche Paare beseitigen wollte.  
 
Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern?
Natürlich. Weder Geschlecht noch sexuelle Präferenzen spielen für mich eine Rolle. Wichtig ist nur der Mensch, seine Einstellung und eben – seine Offenheit.

Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Ja, soweit dies in meinem Einflussbereich steht. Für mich ist es ein essentielles Anliegen, dass individuelle Lebensentwürfe und –pläne verwirklicht werden können. Das entspringt meiner liberalen Überzeugung.


Susanne Meierhans

CVP, Bern

Ich freue mich sehr über Ihre Anfrage, da es für mich absolut keine Unterschiede gibt, egal welche sexuelle Identität jemand lebt! Übrigens, der Geschäftsführer von PinkCross Moël Volken kandidiert auf unserer Liste der Liberalsozialen.
Ich freue mich umsomehr, dass sich auch die lesbischen Frauen melden, da man viel mehr von den schwulen Männern hört, als von den Frauen.

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
Ich habe die Einführung aktiv unterstützt. Es ist für mich selbstverständlich, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind und entsprechend gleiche Rechte haben, siehe auch bei smartvote meine Antworten!
 
Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern?
Selbstverständlich! Siehe meine Antwort auf Frage 1.

Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Selbstverständlich, für mich kein Problem, siehe Antworten auf die Fragen 1 und 2.

Simonetta Sommaruga

SP, Bern

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
Ich habe das Partnerschaftsgesetz unterstützt. Dabei bin ich mir bewusst, dass die Anstrengungen für die Chancengleichheit von homosexuellen Paaren damit nicht abgeschlossen sind.

Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern?
Selbstverständlich tue ich das. Ich habe damit auch sehr gute Erfahrungen gemacht.

Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Ja klar. Zu einer Kultur von Offenheit, Transparenz und Vertrauen – wie sie mir wichtig ist – gehört auch, dass alle Beteiligten ihre Identität leben können.

Ursula Wyss

SP, Bern

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
Ich war immer klar für das Partnerschaftsgesetz, weil es ein wichtiger Meilenstein ist für die Gleichstellung von homosexuellen und heterosexuellen Partnerschaften. Deshalb war ich auch sehr froh, dass dieses Gesetz vom Volk klar angenommen wurde. Das zeigt, dass die Schweizer Bevölkerung mehrheitlich offener geworden ist für Menschen mit einer anderen sexuellen Ausrichtung. Das ist eine wichtige Anerkennung für die während Jahrhunderten von der Mehrheitsgesellschaft ausgegrenzten und gequälten Homosexuellen.

Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern?
Natürlich! Frauenförderung hat nichts mit der sexuellen Ausrichtung zu tun. Es gibt keinen Grund lesbische Frauen anders zu behandeln als heterosexuelle. Das wäre nicht nur diskriminierend, sondern unsachlich und gefährlich.

Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Selbstverständlich! Es ist wichtig und richtig, dass alle Menschen ihre Neigungen offen zeigen können und sich dafür nicht zu verstecken brauchen. In einer aufgeklärten und gleichstellungsbewussten Gesellschaft ist es sehr wichtig, dass alle Menschen zu ihrer Identität stehen können. Das ist ein Menschenrecht, das es notfalls auch zu verteidigen gilt.


Freiburg


Claudine Esseiva

FDP, Freiburg

Vielen Dank für Ihre Anfrage auf die ich Ihnen sehr gerne antworte. Als junge offene Frau sind mir diese Themen sehr wichtig. In letzter Zeit werden die konservativen Werte wieder gross geschrieben, da erscheint es mir sehr wichtig, dass wir neu über die Themen der Sexualität sprechen.

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
Meine Stellungnahme zu Ihren Fragen ist sehr einfach. Als liberale Person stehe ich für die Freiheit des Individuums ein. Egal welche Sexualität, welche Herkunft oder welche Vorlieben, die Menschen sollen gleich behandelt werden und vor allem die gleichen Chancen haben. Leider sind wir in der Realität weit von dieser Chancengleichheit entfernt, umso mehr müssen wir aktiv dafür einstehen. Ich bin sehr froh, dass das neue Partnerschaftsgesetz angenommen wurde. Schliesslich steht bei einer Heirat die Liebe im Vordergrund und die kennt ja bekanntlich keine Grenzen.

Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern?
Als junge Frau weiss ich, dass die Gleichstellung bis heute noch nicht Realität ist. Als Betriebsökonominnen verdienen wir im Durchschnitt immer noch 20 % weniger als unsere männlichen Kollegen. Das ist unhaltbar. Ich stehe dafür ein, dass Frauen egal ob lesbisch oder heterosexuell vermehrt gefördert werden müssen und die gleichen Chancen erhalten wie die Männer. 

Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Ich finde es auch sehr wichtig, dass wir offen zu unserer Sexualität stehen können aber sie muss auch nicht in den Vordergrund gerückt werden. Wie gesagt soll das Individuum als Mensch wahr genommen und geschätzt werden, die sexuelle Orientierung darf da keine Rolle spielen.

Genf


Elizabeth Böhler

FDP, Genf

Quelle est votre position personnelle et politique par rapport à  la loi sur le partenariat enregistré en Suisse?
J'y étais très favorable et, avec mon parti, nous avons mené  campagne active à Genève. Vous savez qu'il y a à Genève un modèle  de partenariat qui existait avant la LPart, partenariat également  ouvert aux hétérosexuels. Le Conseil d'Etat envisageait de le  modifier ou de le supprimer. Pour information, voici en annexe la  réponse de notre parti à la consultation du gouvernement genevois à  ce sujet.

Dans votre environnement, accorderez-vous aux lesbiennes et aux  homosexuels les mêmes avantages(conditions) qu'aux hétérosexuels?
Oui.  Je ne fais aucune différence.

Donnez-vous à chaque femme la possibilité d'affirmer et d'assumer  de manière claire et sans ambiguité leur identité sexuelle?
Oui, pour autant qu'elle applique la règle de vie que "ma liberté  s'arrête, là où commence celle des autres".


Liliane Maury Pasquier

SP, Genf

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
J'ai toujours soutenu la Loi sur le partenariat enregistré, aussi bien pendant les débats parlementaires que lors de la campagne de votation (voir, à ce propos, l'article que j'avais rédigé à cette occasion). Je me suis toujours engagée contre les discriminations, déjà au cours des travaux de la Commission de révision de la Constitution, quand il s'est agi d'intégrer le "mode de vie" aux situations ne devant en aucun cas permettre de discrimination, au même titre que, par exemple, l'âge ou le sexe. J'espère vivement que cette loi contribuera à faciliter la vie des couples lesbiens ou homosexuels, notamment quand des problèmes de santé, de permis de travail et de séjour ou d'héritage se posent.
 

Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern?
Bien sûr.

Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Oui, si je peux y contribuer.



Maria Roth-Bernasconi

SP, Genf

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
Ich habe das Partnerschaftsgesetz immer unterstützt, bin auch im Abstimmungskampf öffentlich interveniert (Radio, Fernsehen, Zeitschriften, etc.). Ich finde es eine gute Sache. Ich bin ebenfalls für die Möglichkeit der Adoption für lesbische oder schwule Paare (und habe mich gegen das Verbot ausgesprochen). Ich kämpfe gegen alle Diskriminierungen, auch diejenige, die homosexuelle Menschen leider heute noch erfahren müssen. Auch wenn ich nicht persönlich betroffen bin.
 
J’ai toujours soutenu la loi pour le partenariat enregistré et suis intervenue publiquement, notamment lors de la campagne de votation (radio, télévision, presse écrite, etc.). Je trouve cette loi importante et espère qu’elle apporte soutien et soulagement aux couples homosexuels. Je me suis également prononcé pour la possibilité d’adoption pour les couples homosexuels et donc contre l’interdiction de celle-ci. Je lutte contre toute forme de discrimination contre qui que ce soit, et donc aussi contre les discriminations qu’aujourd’hui encore des personnes homosexuelles doivent subir. Même si personnellement je ne suis pas concernée.

Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern?
Selbstverständlich.
Evidemment.

Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Ja, im Rahmen meiner Möglichkeiten.
Dans la mesure de mes possibilités, oui.


Jura


Madeleine Amgwerd

CVP, Jura

Je réponds en français et rapidement à votre demande. Je suis candidate PDC au Conseil des Etats, sortante. J’aurais apprécié que votre courrier soit également rédigé en français, car bien souvent on ne tient pas compte de cette minorité-là aussi !
1ère question: le Parlement et le peuple se sont prononcés sur la loi sur le partenariat enregistré entre personnes du même sexe. Je suis très contente que le résultat ait été clair suite au référendum.  
2ème question: oui.
3ème question: oui, dans la mesure où elles le demandent et le manifestent.

Luzern


Prisca Birrer-Heimo

SP, Luzern

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
Ich habe das Partnerschaftsgesetz unterstützt und freue mich, dass die Schweiz einen Schritt hin zur Akzeptanz von gleichgeschlechtlichen Paaren getan hat.
 
Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern?
Selbstverständlich.

Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Ja. Ich setze mich dafür ein, dass die Frauen offen ihre Identität leben können.  


Ida Glanzmann-Hunkeler

CVP Luzern

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
Ich habe als Präsidentin der CVP Frauen Schweiz dies immer unterstützt. Wir CVP Frauen haben die JA-Parole gefasst und uns stark gemacht für dieses Gesetz. Ich habe dieses Gesetz auch persönlich vor der Abstimmung unterstützt.

Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern?
Ich werde keinen Unterschied zwischen lesbischen und heterosexuellen Frauen machen – mache dies auch heute nicht. Es ist mir wichtig, dass alle gleichgestellt sind.

Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Ich finde es soll jeder Frau freigestellt sein, wie sie sich äussert und es soll ihr kein Nachteil daraus entstehen.
Leider gibt es in unserer Gesellschaft immer noch gewisse Hindernisse, die sind für mich völlig unverständlich. Aber ich werde mich auch in Zukunft dafür einsetzen, dass die Homosexualität kein Thema mehr ist und diese Paare oder diese Frauen selbstverständlich in unserer Gesellschaft integriert sind.


Gabriela Kaufmann

FDP, Luzern

Mit dem Partnerschaftsgesetz habe ich mich bereits vor meiner Nomination als Kandidatin für den Nationalrat auseinander gesetzt. Ich bin Geschäftsinhaberin eines KMU mit Schwerpunkten im Steuerrecht und Ehe- und Erbrecht. Dieses Gesetz hat selbstverständlich Einfluss auf meine Beratungstätigkeit und ich habe eine entsprechende Weiterbildung der Universität St. Gallen besucht. Ich weiss also, was das Gesetz alles beinhaltet. Die FDP zeichnet sich seit jeher durch Offenheit auch gegenüber Minderheiten aus. Das ist auch für mich selbstverständlich. Zu dieser Offenheit gehört, dass die Frauen die Möglichkeit haben, ihre Idenditäten zu erkennen zu geben. Niemand soll aufgrund seiner Hautfarbe, seiner Religion oder seiner persönlichen Neigungen diskriminiert oder weniger gefördert werden. Ich freue mich, dass ich bereits einen Kunden habe, der in eingetragener Partnerschaft lebt.


Monika Pfister

CVP, Luzern

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
Das neue Partnerschaftsgesetz ist sehr wichtig. Es darf keine Ausgrenzung und keine Diskriminierung stattfinden.
 
Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern?
Es gibt keine Begründung, weshalb man eine Unterscheidung machen sollte. Lesbische und heterosexuelle Frauen haben die gleichen Rechte und die gleichen Pflichten.

Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Alle Menschen müssen zu Ihrer Identität stehen dürfen. Aus gesundheitlichen und aus gesellschaftspolitischen Gründen ist dies sehr wichtig. Sexuelle Orientierungen definieren nicht „den Menschen“ und dürfen somit nicht als Wertung ausgelegt werden.


Schaffhausen


Martina Munz

SP, Schaffhausen

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
Das neue Partnerschaftsgesetz ist Ausdruck einer offenen, freiheitlichen und modernen Gesellschaft. Es freut mich, dass niemand mehr wegen seiner Lebensform diskriminiert wird.

Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern?
Nach Möglichkeit werde ich in meinem Umfeld Frauen speziell fördern. Es ist für mich eine Selbstverständlichkeit, dass die gewählte Lebensform für mich dabei keine Rolle spielt.

Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Grundsätzlich ja, aber ich würde auf den Wunsch dieser Frauen Rücksicht nehmen.


Schwyz


Petra Gössi

FDP, Schwyz

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
Dank Partnerschaftsgesetz haben homosexuelle Paare heute die Möglichkeit, ihre Verbindung rechtlich abzusichern. Meines Erachtens gibt es keinen schlagkräftigen Grund, wieso diese Möglichkeit nur heterosexuellen Paaren offen stehen sollte. Die Notwendigkeit des Partnerschaftsgesetzes zeigt sich insbesondere darin, dass eine eingetragene Partnerschaft oft mit Blick auf eine gegenseitige Absicherung bei Krankheit oder Todesfall oder eine Regelung von vermögensrechtlichen Fragen in Erwägung gezogen wird.
 
Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern?
Selbstverständlich. Warum auch nicht? Relevant ist, dass die Arbeitsleistung stimmt – und nicht, ob eine Person homo- oder heterosexuell ist.
 
Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Logisch – es ist nicht relevant, ob eine Frau über ihren Partner oder ihre Partnerin spricht. Hier soll sich jede Frau nach Beilieben Ausdruck verschaffen können.
 

Karin Schwiter

SP, Schwyz

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
Ich unterstütze es vorbehaltlos. Im nationalen Abstimmungskampf habe ich mit einem Leserbrief in unseren regionalen Medien aktiv für ein "Ja" geworben. Bei der Beratung der Anschlussgesetzgebung im Schwyzer Kantonsrat habe ich mich dafür eingesetzt, dass die eingetragene Partnerschaft so weit wie möglich gleich wie die Ehe behandelt wird.
Für mich ist das Partnerschaftsgesetz ein wichtiger erster Schritt in Richtung Gleichberechtigung. Bedauerlich finde ich, dass schwule und lesbische Paare vom Adoptionsrecht und der Fortpflanzungsmedizin nach wie vor ausgeschlossen werden. Ich hoffe, dass es uns gelingt, bald einen weiteren Schritt zu gehen und diese (und andere) verbleibenden Diskriminierungen aus der Welt zu schaffen.

Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern?
Selbstverständlich.    

Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Selbstverständlich.

St. Gallen


Hildegard Fässler

SP, St. Gallen

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
Ich bin froh, dass wir es haben und ich habe mich über die Annahme in der Volksabstimmung sehr gefreut.

Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern?
Natürlich. Die sexuelle Orientierung hat ja keinen Einfluss auf die Leistung, ob am Arbeitsplatz oder in der Politik.

Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
So weit mir dies überhaupt möglich ist, ja.


Claudia Friedl

SP, St. Gallen

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
Die Einführung dieses Gesetzes war nötig und überfällig. Die schweizerische Stimmbevölkerung hat dies ebenfalls erkannt, worüber ich mich sehr gefreut habe. Sie hat damit einen wichtigen und offiziellen Schritt in der Akzeptanz von gleichgeschlechtlichen Paaren in unserer Gesellschaft getan.

Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern?
Für mich spielt die sexuelle Ausrichtung einer Person bei der Förderung überhaupt keine Rolle, es ist schlicht kein Thema und Kriterium. Ich kann mir keine Situation vorstellen, wo dies von Bedeutung wäre. 

Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Ich finde es immer noch mutig, wenn Frauen öffentlich zu ihrer lesbischen Identität stehen. Sie setzen sich auch heute noch der Gefahr der Diskriminierung aus. Für mich ist klar, dass jede Frau das Recht hat, ihre Identität zu erkennen zu geben, egal ob sie Verkäuferin oder Lehrerin. Es braucht einen natürlichen Umgang damit, dass es verschiedene Identitäten für Frauen gibt.    


Julika Fitzi

Grünliberale Partei, St.Gallen.

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der
Schweiz?
Für mich kam es nie in Frage, die Volksinitiative zum
Partnerschaftsgesetz abzulehnen und ich freue mich darüber, dass die
Initiative angenommen wurde und nun umgesetzt wird.

Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen
gleichermassen fördern?
Es ist für mich nie eine Frage gewesen, welche sexuelle Neigungen eine
Frau hat, um gefördert oder nicht gefördert zu werden. Dies ist meines
Erachtens für eine Förderung völlig irrelevant, denn es hat ja nichts
mit den eigentlichen Qualitäten zu tun, ob man nun hetero- oder
homosexuell ist.
Für mich ist jeder Mensch "gleichwertig" - unabhängig seiner Sexualität
oder seines Geschlechts. Natürlich mache ich selbst Wertungen, je nach
Sympathie oder auch politischer Meinung - dies ist aber wie gesagt,
unabhängig vom Geschlecht und der sexuellen Ausrichtung. Für Pädophilie und sexuell abnormes Verhalten (dazu gehört die Homosexualität klar nicht!) habe ich allerdings kein Verständnis. Die Homosexualität ist für mich nichts Fremdes oder Exotisches, weil ich sowohl im Bekanntenkreis, als auch in der eigenen Familie lesbische Frauen habe und gerne Zeit mit diesen Damen verbringe.

Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten
selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Ich bin mir nicht ganz sicher, was Sie mit dieser Frage konkret meinen
- aber wenn Sie darauf hinaus wollen, ob ich lesbische Frauen wegen
ihrer Sexualität ablehne oder bevorzuge - so muss ich beides verneinen.
Für mich ist es wichtig, den Menschen als solches zu akzeptieren bzw.
akzeptieren zu können - unabhängig von seiner Identität.


Tabea Grob

Grüne, St. Gallen

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz
der Schweiz?
Das Partnerschaftsgesetz in der Schweiz ist eine gute Sache. Nur
schon der Abstimmungskampf hat die Bevölkerung mehr für die Anliegen
der Lesben und Schwulen sensibilisiert. Die Lesben und Schwulen
werden nicht mehr totgeschwiegen. Ich hoffe, es hat den Lesben
geholfen sich in der Gesellschaft wohler und besser akzeptiert zu
fühlen.
 
Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen
gleichermassen fördern?
Selbstverständlich werde ich in meinem Umfeld lesbische und
heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern. Frauen sind Frauen,
egal wie verschieden sie sind.

Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten
selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Es sollen alle die Möglichkeit haben ihre Identität
selbstverständlich zu erkennen zu geben.

Thurgau


Edith Graf-Litscher

SP Thurgau

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
Ich bin eine grosse Befürworterin der Chancengleichheit und Gegnerin jeglicher Diskriminierung. Aus dieser Grundhaltung heraus habe ich mich im Abstimmungskampf für die Annahme des Partnerschaftsgesetzes engagiert. 

Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern?
Für mich sind bei der Förderung von Frauen in meinem beruflichen und politischen Umfeld die fachliche Qualifikation und die Sozialkompetenz der einzelnen Frau massgebliche Förderungskriterien. Die sexuelle Neigung ist Privatsache. Ich bin mir jedoch bewusst, dass sich eine lesbische Frau oder ein homosexueller Mann am Arbeitsplatz häufig stärker bewähren muss und auch heute noch öfter Vorurteilen entgegen halten muss als eine heterosexuelle Person.

Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Ja.



Brigitte Häberli-Koller

CVP Thurgau

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
Ich habe das Partnerschaftsgesetz befürwortet und bin froh, dass es bei der Bevölkerung eine Mehrheit gefunden hat.
 
Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern?
Für mich steht der Mensch im Zentrum, egal ob er (d.h. sie) lesbisch oder heterosexuell ist. Ich habe hier kein Problem

Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Ich bin froh, dass auch die Gesellschaft auf gutem Wege ist und Ausgrenzungen immer seltener werden. Wir können alle im Alltag unseren Beitrag leisten und offen zu Toleranz und Akzeptanz aufrufen.


Susanne Oberholzer

SP, Thurgau

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
Für mich war es immer völlig klar, dass das Partnerschaftsgesetz vom Volk angenommen werden muss! Ich habe mich sehr aktiv für ein Ja zur Vorlage eingesetzt und habe im Thurgauer JA-Komitee mitgearbeitet (Pressekonferenz des Thurgauer Komitees, Standaktionen, Podium der JUSO Thurgau, Vertreterin des JA beim Streitgespräch auf Tele D, …), da ich voll und ganz hinter dieser Vorlage stehen konnte und es immer noch kann. Das Partnerschaftsgesetz ist für mich eine Selbstverständlichkeit, nicht nur weil ich in meinem Freundeskreis einige Homosexuelle habe. Es gehört zu einem demokratischen Land mit dem Grundsatz der Gleichberechtigung dazu.

Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern?
Die sexuelle Orientierung einer Frau spielt bei der Förderung von Frauen für mich keine Rolle. Die Förderung von Frauen muss von der fachlichen Qualität abhängen, dabei darf aber die “emotionale Kompetenz” (sprich: Empathie, Toleranz, …) nicht unterbewertet werden. Ob eine Frau heterosexuell oder lesbisch ist, darf kein Kriterium sein.

Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Ja. Ich bezeichne mich als toleranten Menschen und werde mich auch in Zukunft für die Rechte der Homosexuellen einsetzen. Mich interessiert der Charakter einer Person und nicht ob er/sie homo- oder heterosexuell ist. Ich lebe meine Heterosexualität offen, ebenso sollen alle anderen Frauen ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen geben und auch leben dürfen.
Es ist Zeit, dass die Diskriminierung von lesbischen Frauen und schwulen Männern endlich aufhört, vor allem in ländlichen Kantonen wie hier im Thurgau, so dass hier ein friedliches und tolerantes Zusammenleben garantiert ist und Homosexuelle nicht wie bisher in die anonyme Grossstadt oder in einen anderen Kanton “flüchten” müssen.  

Waadt


Josiane Aubert

SP, Waadt

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
Lors de la mise en votation de la loi je l’ai naturellement soutenue et je me suis réjouie de son acceptation.  Je suis convaincue qu’elle devra un jour ou l’autre être complétée, par exemple en autorisant l’adoption d’enfants par des couples pacsés.

Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern?
Pour moi, il n’y a aucune différence à faire entre femmes hétérosexuelles et femmes lesbiennes dans tous les domaines sociaux, professionnels, et naturellement dans le cercle amical.  Il faut cependant toujours rester vigilant et veiller à lutter contre toute discrimination déclarée ou latente face aux lesbiennes.

Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
J’ai de nombreuses connaissances et amies lesbiennes et il me paraît naturel qu’elles puissent le vivre librement et le faire savoir. Les a priori sont malheureusement encore nombreux dans la société et le travail pour la dignité de chacune et chacun doit se poursuivre quotidiennement et n’est jamais terminé.



Marianne Huguenin

POP, Waadt

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
J’ai soutenu activement la loi sur le partenariat, en disant clairement à cette occasion que je la soutenais non pas seulement en tant que médecin, conseillère nationale et municipale de ma ville de Renens, mais en tant que femme homosexuelle. En Suisse romande, il n’y a que très peu de politicien-ne-s qui sont connus comme homosexuels, et cette déclaration a fait grand bruit. Durant cette campagne, je n’ai jamais esquivé non plus le débat sur l’homoparentalité: tout en disant qu’il n’était pas actuel dans la loi, et qu’il faudra débattre et convaincre, que l’interdiction d’adoption en particulier ne se justifie pas. Personnellement, je fais partie d’une génération qui ne s’est pas identifiée au mariage, à un quelconque mariage, et la question ne se pose de toute façon pas actuellement !
de:
Ich habe das Partnerschaftsgesetz aktiv unterstützt und bei dieser Gelegenheit immer klar gesagt, dass ich dies nicht nur als Ärztin, Nationalrätin und Stadträtin von Renens tue, sondern auch als homosexuelle Frau. In der französischen Schweiz gibt es nur sehr wenige Politikerinnen oder Politiker, die als homosexuell bekannt sind, und so hat meine Erklärung einiges ausgelöst. Während der ganzen Kampagne bin ich nie ausgewichen, auch nicht beim Thema der homosexuellen Elternschaft. Immer mit dem Vermerk, dass diese im Partnerschaftsgesetz kein Thema ist habe ich darauf hingewiesen, dass man darüber noch debattieren und Überzeugungsarbeit leisten muss und dass es keinen Grund dafür gibt, homosexuellen Paaren die Adoption grundsätzlich zu verweigern. Persönlich gehöre ich einer Generation an, die mit der Ehe wenig anfangen kann, mit welcher Art der Ehe auch immer, und die Frage stellt sich für mich derzeit ohnehin nicht!


Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern?
Bien évidemment oui ! je viens d’être élue comme syndique de ma ville de Renens, à peine un an après cette visibilité qui est apparue dans tous les médias romands lors de la campagne sur le PACS, et je n’imagine aucunement discriminer une femme qui mettrait en avant le fait qu’elle est homosexuelle !
de:
Selbstverständlich ja! Ich bin soeben zur Stadtpräsidentin gewählt worden, knapp ein Jahr nachdem ich im Rahmen der Kampagne zum Partnerschaftsgesetz in allen Medien der französischen Schweiz öffentlich als homosexuelle Frau sichtbar geworden bin. Ich kann mir unmöglich vorstellen, eine Frau zu diskriminieren, die die Tatsache, dass sie homosexuell ist, in den Vordergrund stellt.

Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Mon coming-out fait que celles qui désirent faire connaître leur identité homosexuelle le font facilement. Mais je pense qu’il faut aussi donner le droit à celles qui ne désirent pas être reconnues de ne pas l’être !
de:
Mein eigenes Coming-out hat bewirkt, dass diejenigen, die ihre Homosexualität bekannt geben wollen, dies problemlos tun. Aber ich denke, dass man denjenigen, die dies nicht wollen, dieses Recht auch einräumen muss.

Merci et meilleures salutations à vous toutes, merci pour le travail !
Danke und die besten Wünsche an Euch alle, danke für Eure Arbeit !

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Wallis


Viola Amherd

CVP,  Wallis

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
Da ich noch nicht im Nationalrat war, als das Partnerschaftsgesetz im Bundesparlament beraten wurde, konnte ich das Gesetz nur als Stimmbürgerin unterstützen. 

Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern? 
Selbstverständlich, denn für mich zählen fachliche und soziale Kompetenzen.

Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Ja, nach meiner Überzeugung soll jeder Mensch frei darüber entscheiden können.

Zug


Astrid Estermann

Alternative, Zug

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
Ich unterstütze das Partnerschaftsgesetz.

Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern?
Ja.

Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Ja.


Britt Feddern-Hess

CVP, Zug

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
Ich habe mich über das Ja zum Partnerschaftsgesetz sehr gefreut!

 
Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern?
Ich fördere alle Frauen, die an den relevanten Themen interessiert, engagiert und sachkompetent sind und gleichzeitig eine hohe Sozialkompetenz aufweisen.

Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Selbstverständlich.


Barbara Häseli

CVP, Zug

Besten Dank für Ihre Anfrage. Ich gestehe, sie gehört doch zu den ungewöhnlicheren neben den Stellungnahmen für Organisationen aus Gesundheitspolitik, Sozialpolitik, Tier- und Naturschutz etc. Nichts desto trotz stellen Sie wichtige Fragen, zu denen ich gerne Stellung nehme.
 
Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
Ich habe Ja gesagt zum Partnerschaftsgesetz, wie auch meine Partei die CVP. Die gleichgeschlechtliche Liebe ist eine Tatsache und soll in der Partnerschaft gleiche Rechte erhalten wie heterosexuelle Paare. Vorher hatte eine Partnerin z.B. nicht einmal das Recht auf Information im Spital. Das ist in der heutigen Gesellschaft nicht haltbar.
 
Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern?
Auf jeden Fall. Ich lehne jede Art der Diskriminierung ab - sei es wegen Hautfarbe, Geschlecht, Religion oder eben auch der Sexualität.
 
Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Ich bin der Meinung, dass jede und jeder in der Öffentlichkeit unaufdringlich zeigen können soll, wen er oder sie liebt. Die Frage ist aber oft, ob wir den Mut dazu haben, unsere Identität, unsere Einstellungen allgemein öffentlich zu erkennen zu geben. Ich war in München als dort der Christopher Street Day statt fand. Ich verfolgte den farbenfrohen Umzug und war positiv überrascht darüber wie viele Frauen zu ihrer Homosexualität standen. Meiner Meinung nach haben sie sich lange auch selbst stigmatisiert und wagen es nun mehr zu ihrer Identität zu stehen.


Christina Huber

SP, Zug

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
Die Bevölkerung der Schweiz hat das Partnerschaftsgesetz mehrheitlich
angenommen, wodurch es möglich wird, dass homosexuelle Paare weitgehend die rechtliche Gleichstellung mit heterosexuellen Paaren erreichen können. Persönlich und politisch bin ich froh über die Einführung des Partnerschaftsgesetzes, zumal dieses ein wichtiger Schritt in Richtung Gleichstellung homo- und heterosexueller Partnerschaften ist und homosexuellen Paaren endlich eine Rechtsform gibt, mit welcher ihre Rechte aber auch Pflichten innerhalb der Partnerschaft geregelt sind.

Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern?
Bei der Arbeit spielen Kompetenzen eine Rolle und diese sind nicht
abhängig von sexueller Orientierung,  Herkunft, Geschlecht, Religion. In
diesem Sinne setze ich mich für Chancengleichheit ein, d.h. dass keine
Gruppe von Menschen systematisch benachteiligt und diskriminiert werden darf.

Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Identität umfasst viele Aspekte und macht Menschen erst einzigartig. Es
ist für mich in diesem Sinne selbstverständlich, dass alle Frauen
gleichermassen ihre je eigene Identität leben und zu erkennen geben
können.

Zürich


Marlies Bänziger

Grüne, Zürich

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
politisch: ich war Mitglied des kantonalen Komitees für das Partnerschaftsgesetz und habe das & stolz am Revers getragen.
An der Aktion "Der Kuss zum Glockenschlag" in Winterthur durfte ich eine kurze Rede halten zum Thema, was mich sehr gefreut hat.
Im Rahmen der Erarbeitung der Neuen Zürcher Kantonsverfassung ist es uns gelungen, einen sehr gut formulierten Gleichstellungsartikel zu formulieren.
persönlich: habe ich mich riesig gefreut, dass der Kanton Zürich das nationale Partnerschaftsgesetz mit annähernd 70% Ja-Stimmen angenommen hat.
Ich bin persönlich tief überzeugt, dass es die ureigenste Freiheit eines jeden Menschen sein muss, seine oder ihre Liebe, seelisch, geistig und/oder körperlich einem anderen Menschen seiner oder ihrer Wahl zu schenken - unabhängig jeder Geschlechterfrage.

Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern?
Selbstverständlich, siehe oben

Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Das hoffe ich sehr, denn dies entspricht meiner Ueberzeugung.


Jacqueline Fehr

SP, Zürich

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
Ich habe das Partnerschaftsgesetz zusammen mit meiner Partei, der SP Schweiz stark unterstützt. Dieser neue rechtliche Rahmen ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen die Diskriminierung von homosexuellen Paaren. Das Engagement gegen diese Diskriminierung muss sowohl im Alltag als auch in der Politik weitergehen.

Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern?
Ja, selbstverständlich. Um aus einer Ungleichheit Gleichheit herzustellen, braucht es manchmal aber auch eine zusätzliche Unterstützung der bisher Benachteiligten. Lesbische Frauen haben ja gerade in zweierlei Hinsicht gegen strukturelle Benachteiligungen zu kämpfen: einerseits als Frau und andererseits als lesbische Frau.

Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Ja, soweit das in meinen Möglichkeiten steht.


Doris Fiala

FDP, Zürich

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern?
Als ehemaliges Geschäftsleitungsmitglied der Euro Games 2000 und nachdem ich die Gleichstellungskampagne mit getragen und zum Erfolg geführt habe, ist es selbstverständlich für mich, dass ich keine Unterschiede zwischen Lesben und heterosexuellen Frauen mache. Was für mich zählt sind Charakter und Leistung. Die Sexualität ist Privatsache.

Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Selbstverständlich und dies nicht nur bei Frauen, sondern auch bei schwulen Männern. Ich darf daran erinnern, dass Hans-Peter Portmann als geouteter Schwuler von mir als Präsidentin der FDP des Kantons Zürich und von der Partei gefördert wird, nicht weil er schwul ist, sondern weil sein Einsatz und sein Können geschätzt wird.


Helen Freiermuth

FDP, Zürich

Ich danke Ihnen für Ihr Mail und die Gelegenheit, zu den aufgeworfenen Fragen Stellung zu nehmen.
 
Die sexuelle Orientierung unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger ist für mich reine Privatsache und sollte in keiner Weise relevant sein, weder im Berufsleben noch im Alltag.
 
Das Gebot von Fairness und Gleichberechtigung gilt meines Erachtens uneingeschränkt, und so befürworte ich auch das Partnerschaftsgesetz.
 
Wenn es darum geht, Frauen und Männer zu fördern, zählen für mich einzig Kriterien bezüglich der Leistung und des Potentials.


Chantal Galladé

SP, Zürich

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
Selbstverständlich habe ich mich für das Partnerschaftsgesetz eingesetzt und ich habe im Parlament auch weitergehende Forderungen, welche dann nicht in die Vorlage kamen, wie das Recht auf Adoption von Kindern für homosexuelle Paare, unterstützt. Ausgrenzung und Diskriminierung jeder Art müssen wir entschieden bekämpfen.
 
Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern? 
Die sexuelle Orientierung darf keinerlei Rolle für oder gegen irgendwelche Förderung sein. Eine absolute Gleichbehandlung ist für mich zwingende Voraussetzung.
 
Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Ja. Wir müssen dieses Thema auch in der Schule vermehrt thematisieren und in den Unterricht integrieren.


Ruth Genner

Grüne, Zürich

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
Da ich selber bei der Legiferierung des Gesetzes engagiert mitbeteilt war, kann ich Sie versichern, dass ich mich für eine entsprechende Umsetzung zu Gunsten der betroffenenen Gruppen einsetze.
 
Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern? 
Für mich ist die professionelle Kompetenz von Mitarbeitenden entscheidend und nicht ihre sexuelle Ausrichtung. Aus diesem Grund mache ich in meinem Umfeld keine Unterscheidung - selbstverständlich beinhaltet das eine gleiche Förderung von lesbischen und heterosexuellen Frauen oder Männern. 

Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Die Möglichkeit zur Offenlegung soll gegeben sein - persönlich müsste ich über dazu sinnvolle Gefässe informiert werden.


Vreni Müller-Hemmi

SP, Zürich

Ich erlaube mir eine generelle Antwort: Als langjährige SP-Politikerin habe ich das Gesetz von Beginn weg befürwortet! Als Präsidentin der parlamentarischen Gruppe für Menschenrecht wie als Co-Präsidentin des Förderverein Menschenrechtsinstitution Schweiz bin ich gegenüber real existierenden Diskriminierungen speziell aufmerksam. Darum ist für mich auch selbstverständlich, dass das Partnerschaftsgesetz jetzt zügig schweizweit umgesetzt wird und starke Impulse für die noch notwendigen gesellschaftlichen Verhaltensänderungen gibt .  
 

Kathy Riklin

CVP, Zürich

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
Ich habe das Gesetz unterstützt und auch in den Medien verteidigt!

Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern?
Selbstverständlich!

Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Ja.
 

Barbara Schmid-Federer

CVP,  Zürich

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
Persönlich begrüsse ich die Annahme des Gesetzes, weil Menschen weder aus Gründen der Hautfarbe noch der Religion, des Geschlechts oder wegen der sexuellen Orientierung diskriminiert werden dürfen. Alle Menschen sind gleich viel wert. Dies ist ein christlicher Grundsatz, der gerade einer CVP wichtig sein sollte.

Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern?
Ja, wenn ich überhaupt von der sexuellen Orientierung Kenntnis habe. Ich halte ohnehin jegliche Reduktion der menschlichen Identität für fragwürdig, egal ob es die Religion, die Nationalität, das Geschlecht oder die sexuelle Orientierung betrifft.

Geben Sie allen Frauen die Möglichkeit, ihre Identitäten selbstverständlich zu erkennen zu geben?
Ja. Von meiner Partei her gibt es z.B. keinen Grund, jemanden wegen eines legalen Identitätsmerkmals nicht als KandidatIn aufzustellen.


Anita Thanei

SP, Zürich

Wie stehen Sie persönlich und politisch zum Partnerschaftsgesetz der Schweiz?
Ich befürworte dieses Gesetz persönlich und politisch und habe auch aktiv in der Rechtskommission mitgearbeitet.

Werden Sie in Ihrem Umfeld lesbische und heterosexuelle Frauen gleichermassen fördern?
Selbstverständlich, ja.

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