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Genf: Antidiskriminierungs-Motion20.05.2008 - 13:19 UhrDer Kanton Genf soll sich in gleicher Weise für sexuelle Minderheiten einsetzen, wie er das für andere Minderheiten auch tut. Dies fordert Dialogai-Vorstand und Kantonsrat Pablo Garcia (SP) in einem Vorstoss, der auch von PINK CROSS-Vorstand Andreas Meister (Grüne) mitunterzeichnet worden ist. Garcia will den Grossen Rat des Kantons Genf für eine Motion gewinnen, welche einen gesetzlichen Schutz vor Diskriminierung auf Grund der sexuellen Orientierung und Identität verlangt. Ausserdem wird das Kantonsparlament eingeladen, Fragen rund um Homophobie, sexuelle Orientierung und Identität mit den städtischen Behörden an gemeinsamen Tagungen oder Sitzungen zu erörtern. Garcia und MitunterzeichnerInnen fordern vom Kanton insgesamt einen aktiven Einsatz gegen Homophobie in der gleichen Art, wie jede andere Form von Diskriminierung bekämpft wird, namentlich auch im Bereich Bildung und Information.Ganz konkret sollen die Initiativen der Genfer Organisationen, die Homophobie bekämpfen, unterstützt werden. Ausserdem soll sich der Kanton bei Unternehmen für die Unterzeichnung der Schweizerischen Charta der Vielfalt (www.charta-vielfalt.ch) einsetzen. Der Text wurde auch von der Liberalen Adriane Reverdin mitunterzeichnet. Quelle: PINK CROSS |
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